Latein - Lektionen 11-15
Lektionen 11-15

Lektion 11

A
Romulus und Remus werden von Faustulus gerettet

Faustulus ist Hirte. Die Hütte des Hirten ist klein. Dort lebt er mit der Gattin Larentia. Faustulus öffnet zur ersten Stunde des Tages die Tür der Hütte. Plötzlich hört er das Geschrei kleiner Jungen. Er sieht, dass zwei kleine Jungen am Ufer des Flusses liegen. Eine große Wölfin säugt die Jungen. Faustulus ist voller Furcht, nähert sich dennoch den Jungen und der Wölfin. Die Wölfin flieht; Faustulus bringt die Zwillinge zur Hütte. Die Zwillinge nennt er Romulus und Remus. Mit großer Sorge werden sie von Faustulus und Larentia erzogen und leben mit den anderen Hirten.

B
1.Titus erzählt den Kindern des Bruders Gaius von den Geschichten des Feldherrn Pompeijus.
2.Die Erinnerung der Geschichten des röm. Volkes werden auch heute bewahrt.
3.Eine große Menge der Zuschauer sitzen schon im Zirkus.
4.Das Geschrei der vielen Männer wird von den Jungen im Zirkus gehört.
5.Mittags erfreut der Schatten der großen Bäume die Hirten.
6.Marcus lädt die Gäste ein:"Kommt, Nachbarn, zur neunten Stunde des Tages zum Landhaus des Vaters Gaius.

C
1.Larentia uxorem Faustuli est.
2.Fuatulus clamorem puerorum audit.


D
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E
Faustulus erzählt den Zwillingen über Vater und Mutter

Viele Jahre später sagt Faustulus zu den Jungen: "Hört Jungens! Nun erzähle ich euch über eure Mutter und über euren Vater: Denn ich bin nicht euer Vater, auch Larentia ist nicht eure Mutter. Ihr, Jungen, seit Söhne des Gottes Mars. Eure Mutter wird Ilia genannt. Euer Großvater war der König von Latium;von Amulis, dem bösen Bruder, wurde er vertrieben.
Dann erzählt Faustulus die einstigen Taten: Amulius befiehlt einem Sklaven Ilias Söhne zu töten. Der Sklave ist voll von Mitleid; tötet die Jungen nicht sonder legt sie am Ufer des Flusses Tiber nieder und flieht. Dort werden sie von Faustulus gesehen und gerettet. Die Jungen hören die Taten mit großem Zorn. Danach töten Romulus und Remus mit anderen Hirten den bösen Onkel. Dann gründen sie Rom am Ufer des Flusses Tiber.

Z
Marcus treibt den Esel

Gaius befiehlt dem Sohn:"Treib den Esel aus dem Feld in den Hof, Marcus!" Marcus eilt ins Feld. Dort schreit und ruft er den Esel, aber der Esel gehorcht nicht. Warum gehorcht er nicht? Im Feld ist eine Menge an Gras, der Esel frisst das Gras, denn Esel werden von Gras erfreut.

Lektion 12

A
-


C
1)
Das Pferd gehört Cornelia.
Cornelia ruft ihr Pferd.
Die Tauben gehören Markus.
Markus ruft seine Tauben.
Die Sklaven und Sklavinnen lieben ihren Herrn nicht.

2)
NA
3)
NA

4)
1.Marcus puellas invitat:"A me invitamini, puella."
2.Lucius Marcum vocat:"Te voco, Marce!"
3.Marcus:In campum ad ludum properate, amcici! Ceteri vos exspectant."
4.Vicinus Gaio litteras dat:"Tibi litteras do, Gai."
5.Marcus:"Properamus in circum, pater nos in circum ducit."
6.Convivae domino gratias agunt:"Gratias tibi agimus, Gai."
Convivae domino et dominae gratias agunt:"Gratias vobis agimus, Gai et Valeria!"

D
1)
timere        timor
clamare        clamor
conulere    consul
imperare    imperator
laborare    labor
spectare    spectator
terrere        terror
vincere        victor

2)
NA
3)
NA

E
Die Karte Europas, Asiens und Afrikas wird betrachtet

Marcus willl in der Schule über seinen Onkel Titus und über die große Schlacht erzählen. Der Lehrer befiehlt, dass die Weltkarte geholt wird. Der Lehrer fragt:"Was seht ihr auf der Karte, Jungen?" Marcus:"Auf der Karte sehen wir Europa, Asien und Afrika. Der ozean umgibt das ganze Land."-Lehrer:"Richtig, Marcus! Wer nennt uns die im Ozean gelegene Insel?"-Lucius läuft zur Karte, zeigt die Insel, aber sagt:"Der name der Insel ist mir nicht bekannt." Dann ruft Cornelia:"Die Insel wird Brittanien genannt. Die röm. Seemänner segeln nicht zu der Insel. Denn der Otean ist für unsere Seemänner voller Schrecken.

Z
Der Lehrer erzählt über die röm. Provinzen

Lehrer:"Seht zur Tafel, Kinder! Wer nennt mir die röm. Provinzen?"
Cornelia:"Die Provinzen Spanien, Sizilien, Afrika, Gallien, Mazedonien und Asien gehorchen dem römischen Volk." Lehrer:" Richtig, Cornelia. Die Provintzen werden von STatthaltern verwaltet." Aber Marcus fragt:"Ist die Insel Brittanien etwa nicht unsere Provinz

 

Lektion 13

A
-

B

Marcus und Cornelia haben Streit

Morgens sucht Marcus ein Buch:"Wo ist mein schönes Buch?" Cornelia:"Ich habe dein schönes Buch nicht gesehen, aber ich weiß genau, dass meine Bücher auf dem Tisch liegen. Denn dort verwahre ich immer meine Bücher." Marcus:"Mädchen deponieren niemals die Bücher am rechten Ort." Cornelia:"Du bist dumm, Marcus. Jungen suchen immer ihre Sachen und finden sie nicht." Schließich schreit die arme Mutter:"Ihr habt wahrhaftig eine arme Mutter! Immer sehe und höre ich die Kinder streiten."

E

Gaius sagt zum Sohn:"Siehst du die Goldgefäße und die andren schönen Sachen, Marcus?" Marcus:"Ich sehe. Baer sag Vater, siehst du etwa nicht, dass die armen Männer dort getrieben werden? Warum werden sie mit Ketten beladen?" Gaius:"Sie sind Gefangene. Auf Triumphzügen werden Gefangene immer vor dem Wagen der Sieger geführt." Schließlich nähern sich die Wagen. Marcus:" Von wem wird der Wagen dort getrieben? Wer steht im Wagen?" Gaius:"Das ist der Feldherr Pompeijus. Vier schöne Pferde treiben den Wagen des Feldherren an. Pompeijus steht in einer purpurroten Toga auf dem Wagen." Der Triumphzug wird durch den Triumphbogen über die Via Sacra geführt, der Feldharr besteigt das Capitol. Dort dankt er den Göttern den Sieg. Nach dem Triumphzug fragt Marcus Titus:"Wohin eilt ihr, Titus?" Titus:"Wir eilen in die Kneipe, dort wird der Sieg gefeiert. Kommt alle mit mir!"

 

Lektion 14

A
Der Vater Gaius ruft die Kinder

Am abend ruft der Vater Gaius:"Marcus, Cornelia wo seid ihr? Der Onkel hat schon gerufen. Habt ihr den Onkel etwa nicht rufen gehört?" Marcus läuft herbei und antwortet:"Hast du mich gerufen? Ich bin schon da!" Vater:"Sowohl dich als auch Cornelia hab' ich gerufen, mein Sohn." Wo ist deine Schwester?" Marcus:"Ich glaube, dass Cornelia im Garten ist; dort sind wir mit Lucius und Julia spazierengegangen. Sie haben uns besucht." Vater:"Ich habe euch schon gestern ermahnt:Warum habt ihr nicht sofort gehorcht?" Marcus:"Ich habe es dir schon erzählt: Wir sind im Garten gewesen.

B

Die Römer rauben die Töchter der Sabiner

Romulus rief viele Bauern und Horten aus den in Latien gelegenen Dörfern nach Rom und er füllte die neue Stadt mit Einwohnern. Römer:"Du hat die neue Stadt schnell gebaut, Romulus, und für Einwohner eröffnet. Aber warum hast du nicht auch die Frauen gerufen? Die Frauen fehlen uns. Ohne Gattinen kann weder unser Leben angenehm noch der Staat wohlbehalten sein. Romulus:"Ich habe über diese Sache schon nachgedacht. Ich habe die Sabiner, ein Nachbarvolk, schon vorher gefragt. Aber die Sab. Väter haben ihren Töchtern verboten, dass sie Gattinen der Römer sind. Deshalb müssen wir die Nachbarn mit einer List täuschen. Ich habe die Falle für die Sabiner schon vorbereitet. Die Römer feierten den Festtag mit großen Spielen und luden die Sabiner ein:"Kommt mit euren Familien nach Rom! Betrachtet die neue Stadt, betrachtet die schönen Spiele!" Und tatsächlich betraten die Väter, Mütter, Söhne und die schönen Töchter der Sabiner Rom; sie betrachteten mit den Römern die Spiele. Aber plötzlich eilten die römischen Männer mit großen Geschrei zu den Töchtern der Sabiner, raubten die Mädchen und brachten sie in ihre Hütten. Vergeblich forderten die Sabiner die Mädchen von den Römern. Die Väter und Brüder der Sabinerinnen wanderten voll Zorn in die Heimat."Ihr raubt nicht ungestraft unsere Töchter. Wehe Römer!"

E
Der Streit zwischen den Römern und Sabinern wird beendet

Die Sabiner riefen die Soldaten und Kameraden zusammen:" Die Römer haben unsere Töchter geraubt. Eilt mit uns nach Rom! Bestraft die bösen Römer. Befreit unsere Töchter!"
Wenig später eilten die Sabiner wieder nach Rom. Sie kämpften mit den Römern und verwundeten viele der Römer. Schließlich eilten die Töchter der Sabiner, nun Gattinen der Römer, zwischen die Väter, Brüder und Ehemänner und baten die Männer: "Wir sind Töchter und Schwestern gewesen. Nun sind wir Gattinnen der Römer. Habt ihr etwa nicht gehört, dass wir und unsere Ehemänner Frieden wollen? Beendet den Kampf!" Die Väter, Brüder und Ehemänner haben den Frauen gehorcht. So haben die Sabinerinnen den Streit beendet.

 

Lektion 15

A

Der Esel unter dem Fell des Löwen

Einst lief ein entlaufener Esel in den Wald und verbag sich dort. Danach fand er im Wald das Fell eines Löwen; er legte es sofort an. Dann lief er durch die Wälder und die Felder, täuschte die Einwohner und schlug alle in die Flucht. Denn alle glaubten, dass der Esel ein wilder Löwe sei. Ein wenig später suchte der Herr den Esel und betrat den Wald. Sofort schrie der Esel mit gräßlicher Stimme; aber weder erschreckte noch täuschte er den aufmerksamen Herrn. Der Herr erkannte sofort seinen Esel, denn das Ohr des Esels hing aus dem Fell des Löwen herab. Herr :"Andere", sagte er, "hast du in die Flucht geschlagen, aber deinen Herren täuscht du nicht." Und tatsächlich trieb er den Esel nach hause.