Latein - Lektionen 21-25
Lektionen 21-25

Lektion 21


A
Über Laokoon, den Priester des Neptun

Sobald der Strand von den Griechen verlassen worden war, liefen alle Trojaner aus der Stadt. Weil sie eine Gefahr fürchteten, näherten sie sich dem hölzernem Pferd vorsichtig. Aber nachdem nur Sino bei dem Pferd entdeckt worden war, verschwand die Furcht. Sino wurde sofort von den Einwohnern über das Pferd gefragt und antwortete: "Das Pferd ist euch Trojanern von den Göttern gegeben worden. Stellt das Geschenk der Götter auf eurem Marktplatz auf." Die Trojaner überlegten lange. Anfangs wurde Sino nicht vertraut. Nachdem aber viele Meinung gesagt worden waren, siegte eine Meinung: Zieht das Geschenk der Götter in die Stadt und es gehört sich, dass es auf dem Marktplatz aufgestellt wird. So ist es von den Göttern befohlen worden. Schon zogen die Trojaner das Pferd mit großer Mühe, als plötzlich von Laokoon dem Priester des Neptun mit strengen Worten gemahnt wurden: "Habt ihr nicht gemerkt, dass Sino von den Feinden geschickt worden war? Habt ihr etwa den Worten des griechischen Mannes Glauben geschenkt?"
Aber nachdem diese Worte von Laokoon gesagt worden waren und von allen gehört worden waren, wurden zwei Schlangen von großer Länge am Strand gesehen. Alle wurden erschreckt und flüchteten aber die Schlangen gingen nur auf Laokoon los. Sobald Laokoon mit seinen Söhnen von den Schlangen getötet worden war, wurden die Trojaner durch das schlechte Vorzeichen mit Furcht erfüllt. Deshalb zogen sie das Pferd sofort in die Stadt.

B
Troja wird erobert!

Nachdem das hölzerne Pferd in die Stadt gezogen und auf dem Marktplatz aufgestellt worden war, dankten die Trojaner den Göttern wegen des Sieges. Alle waren fröhlich während sie den Festtag feierten. Aber die griechischen Soldaten saßen in dem Pferd und erwarteten die Nacht. Endlich kam sie. Die Trojaner schliefen, fürchteten keine Gefahr mehr. Dann wurden die Griechen von Sino aus dem Pferd befreit. Die Soldaten kamen heimlich aus dem Pferd. Nachdem auch die Tore der Stadt von Sino geöffnet worden waren, eilten die übrigen in die Stadt. So wurden die Trojaner von ihren Feinden überfallen. Zehn Jahre führten die Griechen Krieg mit den Trojanern; im letzten ist Troja erobert und zertstört worden

C
2.
1)Romani a Bruto in forum convocatis sunt.
2)Rex a romanos pulsi est.
3)Consules novi a populo creati sunt.
4)Leges nova populo datae sunt
5)Servitus a romanos finita est.

D
1.
punior - punitus sum
salutamini - salutati estis
portantur - portati sunt
interrogatis - interrogatus es
cena apportatur - cena apporta est
puellae vocantur - puellae vocatae sunt
victoria nuntiatur - victoria nuntiata est
mittimur - missi sumus
relinquntur - relicti sunt
capimini - capti estis

2.
1)
carmini bono/carmine bono
carminum bonorum
carminibus bonis/carminibus bonis
carminis boni
carmina bona/carmina bona

2)
vocis/voces/voci magnae
vocum magnarum
vox/voce magna
vocibus/vocibus mgnis

3)
uxor aegrota; uxore aegrota
uxorum aegrotum
uxoris aegrotae; uxores aegrotae; uxori aegrotae

4)
operes prima (2x)
operum primorum
operi primo; opere primo
operibus primis

E
Herkules befreit die Einwohner vom Schrecken vor einem Löwen

Einst wurden die Einwohner Griechenlands durch einen wilden Löwen erschreckt. Es wurde oft gemeldet, dass Äcker der Bauern von dem wilden Tier verwüstet und sogar Menschen getötet wurden. Deshalb befahl Eurystheus der König, Herkules, einen Mann von großer Tapferkeit, die Einwohner vom Schrecken des Löwen zu befreien. Herkules war nämlich der Sohn von Juppiter; er kämpfte oft gegen wilde Tiere und böse Männer. Herkules war von großer Kraft. Das Schwert, die Keule und die Pfeile waren Herkuls ' Waffen. Herkules suchte im Wald nach dem Tier, weil er wusste, dass sich das Tier im Wald versteckte. Endlich wurden große Spuren des Tieres gefunden. Weil es die Menschen nicht fürchtete, ließ er es ohne Furcht zu, dass Herkules sich näherte. Sobald er den Löwen gefunden hatte, schoss Herkules Pfeile auf das Tier. Aber es wurde durch die von Herkules nicht verwundet, weil die Haut des Tieres zu hart war. Da ging Herkules mit dem Schwert auf den Löwen los. Das Schwert wurde zerbrochen. Darauf schlug er mit seiner großen Keule auf den Kopf des Löwen. Nachdem sogar die Keule zerbrochen war, fasste Herkules einen kühnen Entschluss. Er tötete das Tier mit den bloßen Händen. Die Haut des Löwen trug er zum König Eurystheus. Aber der König ließ Herkules nicht in den Hof eintreten, weil er sogar die Haut des Löwen fürchtete. Von den Einwohnern ab er wurde Herkules gedankt. Sie feierten immer im Andenken an Herkules einen Festtag und Spiele.

Lektion 22


A
Der Vater mahnt die Söhne zur Eintracht

Der Bauer hatte vier Söhne, die sich täglich untereinander stritten. Die Streitigkeiten, die zwischen den Söhnen waren, quälten den Vater. Aber die Vorschriften, die der Vater den Söhnen gab, wurden nicht erhört. Schließlich rief der Vater die Söhne zusammen, deren Streitigkeiten den Zorn des Vaters anregten. Die Brüder, denen die Streitigkeiten Freude bereiteten, kamen dennoch zusammen und fragten den Vater sofort: "Warum , Vater hast du die Stäbe geholt, die wir auf dem Tisch liegen sehen?" Der antwortete nicht, aber ein Stab den er hielt, zeigte er und zerbrach ihn. Dann befahl er einem Sohn, der nahe bei ihm stand, einen anderen Stab vom Tisch, auf dem er lag, zu nehmen und zu zerbrechen. Der Sohn tat dies ohne Mühe. Aber nachdem der Vater 4 Stäbe verbunden hatte, mühte sich sogar der älteste Sohn, dem es an Körperkraft nicht fehlte vergeblich ab. Darauf sagte der Vater: "Sieh, mein Sohn. Ein Mann der keine Freunde hat, von denen ihm geholfen wird, wird sofort besiegt- so wie der Stab zerbrochen wurde. Männer, deren Herzen durch die Freundschaft und Eintracht verbunden wurden siegen immer. In der Eintracht liegt die Kraft. Dies lernten die Söhne endlich, und dankten dem Vater ,dessen Weisheit sie lobten.

B I
1. Der Löwe, der die Äcker verwüstete, tötete sogar Menschen. Den besiegte Herkules.
2.Jupiter rief Herkules nach den vielen harten Mühen auf den Olymp. Dort leben die Götter. Deren sogar Herkules zugezählt hat.
3.Sino sagte viele Worte über das hölzerne Pferd. Dem schenkten die Trojaner Glauben.
4.Sino befahl, dass die Trojaner dass Pferd auf dem Marktplatz aufstellen. Dies taten die Trojaner.


E
Herkules säubert die Ställe des Augias

Hört über die andere Arbeit, die König Eurystheus Herkules auferlegte! Es gab in Griechenland einen König mit Namen Augias, dessen Reichtum groß war. Die Rinder, die er besaß wurden nie gezählt. Unermesslich waren die Massen von Mist, die in den Ställen und im Hof lagen. Niemand entfernte den Mist. Dies hörte Eurystheus. Er befahl Herkules die Ställe an einem Tag zu reinigen. Herkules, der den Hof und die Ställe betrachtete, sah sofort, dass es eine harte Arbeit war und sagte: "So große Mengen an Mist können nicht mit der Mistgabel entfernt werden. Ich muss die Sache auf eine andere Art und Weise erledigen. Er leitete das Wasser des Flusses, der entlang des Hofs floss, in die Ställe und in den Hof. So entfernte Herkules den Mist aus den Ställen und dem Hof. Und dies befreite die Region vom schlechten Geruch.

Lektion 23


A I

Die Göttin Latona wird gefeiert

Niobe, die Frau des Königs von Theben, hatte sieben Söhne und sieben Töchter. Diese Zahl erfüllte die Königin mit großem Stolz. Einmal sagte eine von den Töchtern zu ihren Schwestern: "Der Festtag der Göttin Latona ist da. Alle Einwohner feiern die Göttin. Das Andenken der Göttin wird von uns nicht vergessen. Wie sollen wir den Festtag der Göttin feiern, Schwestern? Die Göttin soll von uns nicht vergessen werden. Was sollen wir tun?" Da sagte eine andere: "Lasst uns den Altar der Göttin schmücken, Schwestern ! Auch die Statue soll von uns geschmückt werden. Lasst uns der Göttin danken!" Auch die Statue soll von uns geschmückt werden. Lasst uns der Göttin danken ! Und eine andere sagte : Soll ich Blumen sammeln und bringen ? Die Schwestern : Lasst uns nicht zögern eine schöne Krone aus Blumen zu machen . Den Eifer von uns wird die Göttin dankbar sein ! Alle Schwestern rufen sofort : So machen wir es !

A II

Über den Hochmut der Niobe

Dann beten die Schwestern vor dem Altar der Göttin: "Hoffentlich, Göttin, bist du der Familie der Niobe gnädig. Hoffentlich sind wir immmer in deiner Gunst! Mögen wir nicht von Unglück erschreckt werden! Hoffentlich werden wir aus allen Gefahren gerettet! Möge unser Leben glücklich sein!" So beteten die Schwestern, als plötzlich Niobe die Mutter kam und die Töchter mit strengen Worten tadelte:" O, wie dumm ihr seid, Mädchen! Ich habe sieben Söhne und sieben Töchter. Wißt ihr etwa nicht , dass ihr nicht durch die Pflege der Göttin, sondern durch meine Pflege wohlbehalten seid? Latona, der nur 2 Kinder sind wird nicht mit mir verglichen !" Sobald sie diese gottlosen Worte der Niobe gehört hatte, rief die Göttin Latona sofort: "Was soll ich tun. Soll ich etwa von einer sterblichen Frau verlacht werden? Solch ein Verbrechen bleibt nicht unbestraft! Der Hochmut der Menschen soll bestraft werden. Sie befahl ihren Kindern Apollo und Diana, alle Kinder der Niobe mit Pfeilen zu töten.

E

Über Dädalus und Ikarus

Dädalus , der ein ausgezeichneter Handwerker war, betrieb schon lange sein Leben in Verbannung auf der Insel Kreta. Minos, von dem Kreta erschaffen wurde, befahl Dädalus ein Labyrinth zu bauen. Da das Gebäude , von einem Tier, dem der Körper halb Mensch und halb Stier war, bewacht wurde. Dädalus, nachdem er viele Jahre gedient hatte sagte zum König : "Ich habe dir genug gedient. Nun soll mir der Weg ins Vaterland geöffnet werden. Endlich wll ich mit meinem Sohn Kreta verlasssen !" Aber der König, der gewünscht hat Dädalus und viele Anderedurch die ausgezeichnete Arbeit in Kreta zu stärken, verbot dem Mann die Insel zu verlassen .Und hat den Soldaten befohlen: " Lasst Dädalus und Ikarus nicht entfliehen! Haltet sie in Kreta zurück ! " Bleibt bei mir auf dem Hof, dient und arbeitet! Dann hat Dädalus überlegt : "Was soll ich tun ? Auf welche Weise soll ich den Hof des Königs verlassen ? Und er hat Ikarus gerufen :

Lektion 24


A I

Über die Ämter der Römer

Der röm. Senat wurde oft von den Beamten der Römer zusammengerufen. Die Pflicht der röm. Behörden war den Staat zu verwalten, Recht zu sprechen, dass Heer der Römer zu leiten und den Senat über die Republik zu verwalten. Die röm. Beamten verwalteten die Provinzen auf Beschluss des Senats. Das römische Heer gehorchte den Behörden, denn der Senat, befahl, wenn Krieg geführt wurde, dass die röm. Beamten das römische führen.

A II

Über das römische Heer

Titus erzählt:" Der rechte und der linke Flügel sind die Flügel des Heeres in Schlachtordnung. AM rechten und am linken Flügel des Heeres wird die Reiterei aufgestellt. Vor einem Kampf befiehlt der Feldherr, die Trompeten und Hörner zu blasen. Wenn dem linken Flügel Gefahr droht, schickt der Feldherr die Soldaten des rechten Flügels zur Hilfe. So schlagen die Römer oft die unermesslichen Scharen der Feinde in die Flucht.

A III

Über die griechischen Städte und Häfen

Lasst uns die Karte des Mittelmeeres anschauen! Denn dieses Meer nennen die Römer "Unser Meer". Wir sehen auf der Karte viele an der Küste des Mittelmeeres gelegene Städte, denn die Griechen lebten nicht nur in Griechenland. Die Bürger der vielen, griechischen Städte segelten mit ihren Schiffen über viele Meere und gründeten in den Gebieten fremder Völker neue Städte und neue Wohnsitze. Die Häfen der griechischen Städte wurden von vielen Schiffen besucht. Die Griechen waren gute Seemänner, die Gefahren der Meere wurden von ihnen nicht beachtet. An den Zugängen der Häfen war oft ein Turm (gelegen). Wenn dich ein Schiff dem Zugang des Hafens näherte, gaben die Wächter den Seeleuten vom hohen Turm Zeichen. Manchmal war die Höhe der Türme groß, wie bei der des Turms von Pharus. Dieser Turm lag am Zugang des Hafens von Alexandria.

E

Über Dädalus und Ikarus II

Dädalus, da er von dem König lange in Kreta zurück gehalten wurde, überlegte mit seinem Sohn Ikarus. Ikarus:" Welchen Weg ins Vaterland sollen wir nehmen, Vater ? Sollen wir über das Meer segeln ?" Aber der Vater : " Dort sind die Schiffe des Königs. Der Hafen ist uns Flüchtlinge geschlossen worden." Schließlich sagt Dädalus: " Es muss ein neuer Weg gefunden werden! Lass und Flügel machen ! Lass uns durch den Himmel fliegen! Durch meine Fertigkeit soll die große Hand des Königs besiegt werden! Lass uns nach den Himmel streben! Der wird von Minos nicht bewacht." Dädalus machte sich und seinem Sohn Flügel aus Federn und Wachs. Er sagt dem Sohn: " Die Angst soll fehlen, aber ich ermahne dich mein Sohn: Wir wollen durch den mittleren Weg fliegen ! Vermeide die Höhe und die Wärme der Sonne! Vermeide das Meer !

Lektion 25


A

....Da die Übrigen die Begleiter nicht kannten. Die ängstlichen Begleiter, die Silius vergeblich suchte, sagten: "Wo sollen wir Silius suchen ? Wenn doch unser Begleiter nicht fehlte" Denn sie fürchteten, dass sie den Zorn des Gottes veranlassen. Aber Midas sorgte dafür, dass der Begleiter wohlbehalten zum Gott zurückgeführt wurde, nachdem er mit Silen eine Unterredung gehabt hatte, die er wollte. Der Gott der sich freute, dass sein Begleiter zurückgeführt wurde, sagte um Midas zu danken:" Ich verspreche, dass du dir eine Belohnung wünschen kannst." Midas wünschte sofort, dass alle Sachen, die er mit seinem Körper berührte, in Gold verwandelt wurden. Dies gewährte der Gott.

C 2

1. Dädalus sagte : Wenn wir doch nicht von den Soldaten des Königs bewacht würden!

2. Ikarus sagte : Wenn ich doch das Vaterland sehen würde, wäre meine Freude groß.

3.Dädalus sagte : Wenn Ikarus den mittleren Weg fliegen würde, wäre ich ohne Sorgen.

1) Nachdem die Begleiter bemerkt hatten, dass Silenus fehlte,
   fürchteten sie, dass der Zorn des Gottes Bachus veranlasst würde.
2) "Wäre Silenus doch bei uns!"
3) "Wir suchen den Begleiter, damit dem armen alten nicht etwas Schlimmes passiert."
4) Daedalus sagte:"Wenn wir doch nicht von den Soldaten bewacht würden."
5) "Wenn uns die Soldaten nicht zurückhalten würden, wären wir schon im Vaterland."
6) Icarus sagte:"Wenn ich das Vaterland sehen könnte, wäre meine Freude groß!"
7) Der Vater bereitete schon durch Werkzeuge die Flucht ins Vaterland vor.

E

Midas bittet, dass er vom Geschenk befreit wird

Midas berührte, nachdem er vom Gott seine Belohnung erhalten hatte, sofort einen Stein, damit keine Zeit verbraucht wurde: "Mach, dass der Stein sich in Gold verwandelt wird!" Er befürchtete nämlich, dass er vom Gott getäuscht wurde. Aber der Stein wurde in Gold verwandelt. Voller Freude eilte Midas nach hause und befahl den Sklaven, dass ein reichliches Essen aufgetragen werde. Aber sobald er sich an den Tisch gesetzt hatte, erkannte er, dass er sich ein schlechtes Geschenk gewünscht hatte: Denn alle Speisen wurden sofort in Gold verwandelt, sobald sie vom König berührt worden waren. Da bat der unglückliche König den Gott: "Ich bitte dich, Bachus, dass du mich von meinem Geschenk so voll von Gefahren befreist. Denn ich fürchte , dass ich durch den Hunger getötet werde und dass ich das Leben und die Reichtümer verliere. Der Gott sagte zu Midas:" Wenn du nicht so töricht wärest, würdest dich nun nicht der Hunger quälen. Verfluchter Hunger nach Gold!" Er befahl dem König, dass sein Körper im Fluss Pactolus gewaschen werde . Sobald der König dies getan hatte, wurde er vom Geschenk des Gottes befreit. Die Macht des Gottes bewirkte nämlich, dass das Gold von Midas in den Fluss überging. Seit dieser Zeit wurden große Mengen an Gold im Pactolus gefunden.