Latein - Lektionen 31-35
Lektionen 31-35

Lektion 31

Odysseus bei den Phäaken

Nachdem Odysseus con Alcinous, dem König der Insel Scheria, freundlich empfangen worden war erzählte er von seinem unglücklichem Schicksal. Darauf sagte Alcinous:"Niemales war ein Mann unglücklicher als du. Für dich war das Schkicksal unglücklicher als das für alle anderen Sterblichen. Aber wir haben niemals einen tapferen Mann als dich gesehen, der du die so großen Gefahren des Meeres überwunden hast." Und er sagte:"Los ihr edlen Phäaker! Lasst uns schöne Wettkämpfe bereiten um den Gast mit Freude u. Ehre zu erfüllen. Kein Wettkampf war jemals schöner als der jenige, der den für die Phäaken gemacht worden war. Von allen Wettkämpfen, von denen die alten Dichter erzählen, war dieser am schönsten. Dem König hatte drei Söhne, die den Gast mit sehr schönen Worten einluden:"Wir laden dich ein Gast, dass su an den Spielen teilnimmst. Wer wird das Stadion in kürzester Zeit laufen?? Wer wird mit dem Diskus die weiteste Strecke werfen. Wer wird unser tapferer Sieger sein. Wir, die Phäaken geben
tapferen Männern  gern eine Belohnung." Nausicaa, eine sehr schöne Tochter des Königs, jedoch hoffte, nachdem sie von der Liebe zu einem Gast ergriffen worden war, dass dieser der Sieger des Wettkapfs sein wird. Alle kämpften mit sehr großer Tapferkeit um den Sieg. Niemand jedoch lief durch das Stadion in einer kürzeren Zeit.(immer war Odysseus ein wenig schneller als die anderen), niemand warf mit dem Diskus eine weitere Strecke, niemand schleuderte den Speer mit heftigerem Schwung als Odysseus.

B

Odysseus wird erkannt

Nach dem Wettkampf kamen die edlen Männer im Hof des Königs zusammen. Dort wurden die schönsten Gedichte vergelesen, in denen die Taten der berühmetesten Männer gepreist wurden. Und Odysseus hörte die neuesten Gedichte über die längsten und heftigsten aller Kriege, er hörte die seiner Männer, die viel schlauer waren als die anderen , er hörte über ihre List, mit der die Griechen Troja erobert hatten. Sobald über den Tod vieler der Kameraden und Freunde des Odysseus erzählt worden war, vergoß er große Tränen. Dann sagte er, nachdem er über seinen Namen gefragt worden war:"Ich bin Odysseus, dem das grausame. Schicksal eines längeren und grausameren Marsches vom Vaterland fernhielt als alle anderen Griechen. ----- Wer ist unglücklicher als ich. Nichts ist mir lieber als das Vaterland, niemand ist mir lieber als meine Gattin, die ich nie mehr sehen werde, wenn ihr mir nicht helft." Dann versprachen alle, dass sie ihm, dem Gast helfen werden und dass sie ihn mit einem schnellen Schiff ins Vaterland zurückführen werden.

E

E

Odysseus wird ins Vaterland zurückgeführt


Lektion 32


A I
Der Junge Alexander zähmt ein wildes Pferd. Einst führt ein Kaufmann ein sehr schönes Pferd zu Phillip dem König der
Mazedonier herbei. Das Pferd, welches der Kaufmann herbeigeführt hatte, gefiel dem König. Dann bestieg einer von Phillips Freunden, die im Feld zusammengekommen waren, auf Befehl des Königs das Pferd. Das Pferd warf ihn sofort in den Sand. Schon viele andere, die versucht hatten das Pferd zu besteigen, wurden abgeworfen, als Alexander, der Sohn des Phillip, der alles beobachtet hatte, schrie:"Dumm und unnütz sind diese, die ein so schönes Pferd nicht zähmen können!" Dann sagte der Vater:"Glaubst du etwa Junge, dass du weiser als die edelsten Männer bist?" Alexander bschloss, weil er vom Vater so getadelt worden war, das Pferd eigenhändig zu zähmen. Er näherte sich vorsichtig dem Pferd und drehte sich zur Sonne, weil der Junge bemerkt hatte, dass sein Schatten das Pferd erschreckt. Ein wenig später konnte Alexander das Pferd, dessen Herz beruhigt war, besteigen und auf dem Pferd sitzend durch das Feld reiten. Phillip, der vorher von sehr großer Sorge erfüllt worden war, dass sein Sohn fallen und sich verletzen könne, fragte erfüllt von großer Freude, einen Freund, der neben ihm stand:"Hast du etwa geglaubt, dass der Junge Sieger wird?" Der Freund antwortete:"Ich jedenfalls war von großer Angst erfüllt worden, dass
Alexander in den Sand geworfen wird." Der Vate bezahlte den ungeheuren Preis, den der Kaufmann forderte und schenkte das Pferd seinem Sohn, weil er sich als stark gezeigt hatte.


E
Alexander löst das Orakel

Alexander war in Asien eingedrungen und hatte die Truppen der Perser mit einem Angriff zurückgetrieben. Dann wanderte er durch Asien und kam nach Gordium, einer alten Burg und Stadt. Dort war im Tempel Jupiters in alter Zeit ein heiliger Wagen aufgestellt worden, dess Joch mit vielen Knoten befestigt war.Dies wollte Alexander sehen. Die Priester erzählten dem König von dem Orakel, dass einst über diesen Karren gegeben worden war:"Der, der die Knoten löst, wird Herr von ganz Asien." Eine Menge der Einwohner, die Alexander mit seinen vielen Begleitern gehört hatten, eilten zum Tempel, um den König beim lösen der Knoten zu sehen. Viele sagten:"Wenn Alexander bei dieser Mühe versagt haben wird, werden ihn die sehr mächtigen und adligen sehr verlachen." Alexander, der
vergeblich versucht hatte die Knoten mit der Hand zu lösen, rief schließlich aus:"Nichts ist der Unterschied zwischen Schwert und Hand." und zerschlug die Knoten mit dem Schwert. Sofort riefen die Priester, dass er der Herr von Asien wird und versahen ihn mit göttlichen Ehren.